Fragen und Antworten zur FS2 Questions and answers regarding FS2
|
1. Wie gross sollte die Getriebeuntersetzung zwischen Motor und Montierungsachse
sein? (2) Der Antrieb muß ausreichend Drehmoment liefern um das Teleskop auch unter den ungünstigsten Bedingungen noch zuverlässig bewegen zu können. Ungünstig bedeutet: Tiefe Temperatur (zähes Fett in den Lagern) und schlecht ausbalanciertes Teleskop (wenn z.B. irgendwelches Zubehör montiert ist). (3) Es ist wünschenswert, daß das Teleskop möglichst schnell schwenken kann. Das Problem ist nun, daß die Anforderungen (1) und (2) eine möglichst große Untersetzung verlangen, während (3) eine möglichst kleine Untersetzung erfordert. Es gilt also einen guten Kompromiss zu finden. Zunächst
sollte man sich klar machen, daß die drei Anforderungen unterschiedlich
wichtig sind: (1) und (2) sind unverzichtbare Forderungen, während
(3) "nur" ein Wunsch ist. Mit einer Montierung, die zwar langsam schwenkt,
aber vibrationsfrei und zuverlässig läuft können Sie arbeiten.
Die
Forderung (1) erfordert eine Untersetzung von mindestens 1500:1 wenn ein
Schrittmotor verwendet wird, der gut für Mikroschrittbetrieb geeignet
ist (z.B. SECM4, SECM8, ESCAP P530 oder ESCAP PH632).
Den Unterschied zwischen Mikroschritt und Halbschritt finden Sie hier erklärt. Um
die Forderung (2) zu erfüllen müssen Sie erst einmal wissen,
wie groß das benötigte Drehmoment an der Schneckenwelle ist.
Dieses Drehmoment hängt von sehr vielen Einflüssen ab:
Montieren Sie eine runde Scheibe am Ende der Schneckenwelle und wickeln Sie eine Schnur auf diese Scheibe (siehe Bild rechts). Das eine Ende der Schnur wird an der Scheibe befestigt. Das andere Ende lassen Sie senkrecht herunter hängen und befestigen einen Eimer mit Gewichten daran. Nun vergrößern Sie dieses Gewicht solange, bis die Schneckenwelle in jeder Winkelstellung von selbst anfängt sich zu drehen. Machen Sie diesen Versuch unter den ung&uum |